Stupa in Grafenwörth

erbaut:
Spatenstich 2016, seit dem im Bau befindlich
begleitet / eingeweiht durch:
Koreanischen Mönch Bop Jon Sunim Tenzin Tharchin und Frau Lindmayer
Schule / Tradition:
keine
Zentrum:
Schirmherr:
Reliquien von S.H.Dalai Lama sind für diesen Stupa bereits gesandt worden
begehbar:
ja er soll begehbar werden und eine große Meditationshalle bekommen
Besonderheiten:
der Stupa wird gerade erbaut und es wäre wunderbar, wenn dieser Friedens-Stupa durch viele Menschen bei dem Bau und der Fertigstellung Unterstützung erfahren könnte
zusätzliche Informationen:
nach den Entwürfen des Architekten Matthias Rainer und dem Vorbild des in Zalaszanto/ Ungarn erbauten Stupa

Foto-privat: Entwurf des Friedensstupa

Foto-privat: Daniela Radke, Rohbau im Juni 2017 Sunim und ich

Eigene Beschreibung

Mit dem Zug ist es gut eine Stunde von Wien nach Grafenwörth. Die Fahrt ist beschaulich und führt durch eine schöne Landschaft. Raus aus der großen hektischen Stadt, rein in die Ruhe und Besinnung. Wie wunderbar. So reiste ich an diesem sonnigen, warmen Tag an und wurde von Sunim und Frau Lindmayer sehr herzlich begrüßt. Ich freute mich sehr darüber und war schon gespannt, denn dieser Stupa soll begehbar werden und nach der Fertigstellung, dem Stupa in Ungarn gleichen. Die Umgebung ist wunderschön, mitten in den Weinbergen und einer herrlichen Ebene. Auch hier ein freier Blick. Ruhe und Friedlichkeit geht von diesem Ort aus. Das runde Fundament wurde bereits gegossen, sowie ein Teil der Mauer hochgezogen. Sunim erläuterte mir die Pläne und die Visionen zu diesem Stupa.

Auch wenn es rings herum noch eine Baustelle ist, umrundete ich doch mit Freude im Herzen das Fundament dieses Stupa. Er wird sicher wunderschön werden und Frieden, Mitgefühl und Freude in die Herzen der Menschen tragen. Sunim wies auch darauf hin, das ein Stupa mit einer reinen Motivation von 4 Arten edler Wesen erbaut werden sollte. Und das ein auf solche Art erbauter Stupa tatsächlich eine Kraft und Wirkung entfaltet, das habe ich wahrlich auf meiner Reise immer wieder spüren und “erschmecken” können. Ich empfand und werde es immer als so ein großes, tiefes inneres Glück empfinden, einen Stupa erfahren und umrunden zu können.

Möge dieser Stupa und all die Menschen, die sich unermüdlich für die Errichtung einsetzen, viel Unterstützung und Hilfe erfahren und mögen an diesem Ort die Wesen viele Inspirationen erfahren und Einsichten erlangen.

Als ich gerade meinen kleinen Bericht hierzu fertig stellte, las ich mit großer, großer Freude, das vor kurzem S.H. Drikung Kyabgön Chetsang Rinpoche, den Stupa Bau besucht hat. Welch großer Segen für Alle. Ist das nicht wunderbar? Ich meine: Ja !

Vorteile durch die Erbauung eines Stupa gemäß dem “Me tu giung we do-Sutra” (1)

Ananda, derjenige der einen Stupa des Mahaparanirvana des vollkommenen Buddha, des Tathagata, desjenigen, der alle Dämonen besiegt, erbaut, selbst wenn dieser Stupa so hoch wäre, wie eine Kirschpflaume, wenn der Lebensbaum darin so dünn wie eine Nadel wäre, der Schirm wie ein Wacholderblatt, die Statue in der Größe eines Gerstenkorns und die Reliquien wie Senfkörner, so bringt derjenige doch Verdienst hervor, das viel beträchtlicher und größer ist, als das Verdienst, das von allen Söhnen und Töchtern aus guter Familie angesammelt wurde, die mit tiefgründiger Hingabe 300.000 Universen aus den sieben Arten kostbarer Substanzen erschaffen und sie hochverwirklichten Wesen dargebracht haben, wie solchen;

  • die in den Strom Eingetretenen sind
  • die Einmal-Wiederkehrer sind
  • die Feindzerstörer sind, den Arhats.”

  1. Quelle: http://stupa.at/index.php, alle Auszüge und Angaben aus dieser Webseite mit freundlicher und ausdrücklicher Genehmigung für meine Webseite durch Sunim und Frau Lindmayer.